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Ein perfekter Sonntag im Ferienhaus 4mor

Meinen perfekten Sonntag verbringe ich im Ferienhaus 4mor.

Ich werde von Sonnenstrahlen geweckt, denen es trotz der  Jalousien gelungen ist, ins Zimmer zu dringen.

Der kleine Garten liegt im Sonnenlicht und ich entscheide mich für ein Frühstück im Freien.

Toast und Kaffee sind schnell zubereitet. Die Erdbeermarmelade kommt vom Karl’s Hof und ist hausgemacht.

Von meinem Frühstückstisch aus beobachte ich die Hummeln, die sich auf die Hortensienblüten stürzen, die in verführerischer Pracht so duftend einladen, und meine Hunde. Der Mops aalt sich in der Sonne und genießt die Wärme auf den alten Knochen. Mein Mischling, der offensichtlich eine Mischung aus Jack Russel und Känguruh ist, spielt mit seinem Ball, den er in die Luft wirft, um ihn dann wieder zufragen – was für ein Talent! Später machen wir einen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet zum Hundestrand.

Ein Wochenende im Ferienhaus 4mor ist für mich echter Urlaub.

Nach dem Frühstück gehe ich mit den Hunden eine kleine Runde im Kurpark. Der Kurpark ist nur etwa 500 m vom Haus entfernt. Er ist wie ein Zauberwald mit einem kleinen Ententeich in der Mitte, der im Sommer von Schilf überwuchert und voller grüner Entengrütze ist.

Nach unserer Rückkehr zum Haus trollen sich die Hunde auf ihren Platz, um ein wenig zu dösen. Ich bevorzuge, mich mit einem Buch auf die Bank auf der Terrasse zu setzen, die Ruhe zu genießen und zu lesen. Es dauert nicht lange, bis ich mich in einer anderen Welt befinde.

Als sich meine Hunde schließlich bemerkbar machen, lege ich das Buch beiseite und muss mich erst einmal recken. Ich bin vom langen Sitzen etwas steif geworden.

Jetzt ist es Zeit, an den Hundestrand zu gehen. Wenn wir durch das Naturschutzgebiet laufen, brauchen wir etwa 1 Stunde, bis wir den Strand erreichen. Das Naturschutzgebiet liegt auf der gegenüberliegenden Seite der B76, in der dem Strand entgegengesetzten Richtung. Auf unserem Weg kommen wir auch am Niendorfer Vogelpark vorbei. Über den großen Parkplatz erreichen wir den kleinen Fischerei- und Yachthafen von Niendorf. Der Hundestrand liegt links vom Hafen.

Der Strand ist zur Mittagszeit gut besucht. Die Hunde laufen über den Strand und holen unermüdlich ihre Bälle aus dem Wasser. Meine Mopshündin sucht gleich Anschluss zu einem anderen Hundebesitzer, der auch sofort auf sie eingeht und sie ausgiebig krault, während sie sich im Sand suhlt.

Mein Mischling rennt unermüdlich jedem Ball hinterher, lässt aber stets den anderen Hunden den Vortritt beim Apportieren. Dauernd säuft er das Ostseewasser. Ich konnte es ihm in den drei Jahren, die ich ihn jetzt habe, nicht abgewöhnen. Mein Vorrat an Hundehaufentüten, den ich dabei habe, ist daher ziemlich groß. Im ganzen Niendorfer Gebiet sind aber auch Hundehaufentütenspender aufgestellt, die ständig neu befüllt werden. Es muss folglich nichts liegen bleiben.

Die Rückkehr zum Haus trete ich am späten Nachmittag an. Jetzt wähle ich den direkten Weg an der Promenade entlang. Nach ca 30 Minuten habe ich die Niendorfer Seebrücke erreicht, die im sogenannten Zentrum von Niendorf liegt. Dort hole ich mir im Restaurantcafé neben dem kleinen Edekamarkt ein Stück Erdbeerkuchen und 2 Fischfrikadellen, die ich fürs Abendessen mit nach Hause nehme.

5 Minuten später träumen meine Hunde von ihren Stranderlebnissen und ich genieße den Erdbeerkuchen auf der Terrasse. Die Terrasse liegt jetzt im Schatten, aber die Sonne scheint noch auf den Rasen. In zwei Stunden scheint die Sonne auf der anderen Seite des Hauses. Dann mache ich mich auf den Weg zurück nach Hause. Voher genieße ich meinen Kuchen und philosophiere darüber, warum ein Wochenede an der Ostsee viel länger ist, als ein Wochenende zuhause.

Schließlich räume ich meine Sachen zusammen, staubsauge, bringe den Müll raus und packe ich meine Fischfrikadellen ein. Die Hunde springen auf die Rückbank meines Autos und verschlafen die 45 Minuten nach Haus.

Was für ein perfekter Sonntag!

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